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Im Bereich Persönlichkeitsrecht geht es meistens um Äußerungen oder Veröffentlichungen von Bildern oder Videos durch Dritte, die den Betroffenen über Medien wie Internet, Fernsehen, Rundfunk oder Presse in irgendeiner Weise öffentliche kompromitieren, belasten oder schädigen.

Wurde Ihr Persönlichkeitsrecht verletzt?

Was ist im Bereich der grundrechtlich geschützten Meinungsäußerung noch erlaubt? Wann sind Grenzen überschritten? Wann liegt ein Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild vor?

Meine Kanzlei hilft Ihnen bei rechtswidrigen Persönlichkeitsrechtsverletzungen sowie geschäftsschädigenden Äußerungen, z.B. durch den Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb aufgrund von Beiträgen in Print- und TV-Medien oder sonstige neue und soziale  Medien. Darüber hinaus helfen wir Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche nach dem Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie (KunstUrhG) – dem sogenannten Recht am eigenen Bild.

Nicht nur Prominente sind von medienwirksamen Äußerungen oder Veröffentlichungen betroffen, sondern immer mehr auch Privatpersonen, Geschäftsleute und Firmen. Insbesondere bei Verbreitung der Nachricht über das Internet ist eine Äußerung oder ein Foto oder Video in kurzer Zeit einem Millionenpublikum zugänglich. Die Medienlandschaft hat sich die Digitalisierung unserer Gesellschaft durch Foren, Blogs, Twitter, Facebook, Youtube & Co nachhaltig verändert.

Persönlichkeitsrechtsrechtsverletzung – Was können Sie tun?

In den meisten Fällen von Rechtsverletzungen im Bereich des Äußerungsrechts geht es um die Abwägung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts mit dem Recht auf Meinungsfreiheit.  Beides sind im Grundrecht verankerte Grundwerte unserer Gesellschaft. Wir beraten und unterstützen Betroffene beim Entfernen oder Korrigieren von

  • unwahren, geschäftsschädigenden oder persönlichkeitsrechtsverletzenden Äußerungen oder Beiträgen in Internetforen oder Bewertungsportalen
  • unwahren, geschäftsschädigenden oder persönlichkeitsrechtsverletzenden Äußerungen oder Beiträgen in Print- und TV- Medien
  • negativen Einträgen bei Internetdiensten oder Internetbranchenbüchern
  • negativen Einträgen bei Bewertungsportalen von Ärzten

Verletzung des Rechts am eigenen Bild – Was können Sie tun?

Werden Bilder oder Videos von Ihnen ohne Ihre Einwilligung im Internet veröffentlicht oder haben Sie für die Abbildung zu dem veröffentlichten Zwecke eine Vergütung erhalten, liegt in der Regel die Verletzung des Rechts am eigenen Bild gem. § 22 KunstUrhG vor. Daraus können Unterlassungsansprüche gegen den Verletzer durchgesetzt werden.

§ 22 KunstUrhG

Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, daß er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt.

Wenn Sie durch eine Verletzung von Persönlichkeitsrechten, unwahren Berichterstattungen, die einen Eingriff in Ihren eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb darstellen oder der Verletzung des Rechts am eigenen Bild betroffen sein sollten, nehmen Sie unverzüglich Kontakt mit uns auf.

Gerade im Presse- und Medienrecht ist ein schnelles Handeln und/oder die Inanspruchnahme gerichtlicher Eilentscheidung häufig außerordentlich wichtig, wenn Sie weiteren Schaden abwenden wollen.