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Ist die Wirtschaft überfordert durch die neue EU Datenschutz-Grundverordnung DSGVO? Wo man derzeit hinhört, sind Anwaltskanzleien mit der Beratung und Erstellung von Datenschutzerklärungen überlastet. Datenschutzspezialisten und Datenschutzbeauftragte sind langfristig ausgebucht.

Neues Datenschutzrecht überfordert kleine und mittelständische Unternehmen

Viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) stöhnen unter den Lasten, die mit der Umsetzung der DSGVO verbunden sind. Wie es scheint, wurde von vielen der Umfang der erforderlichen Maßnahmen unterschätzt. Die Probleme liegen dabei häufig im Detail, da individuelle Anforderungen häufig zu schwierigen Fragen führen. Zum Beispiel ist den Anwendern bei der Nutzung von Social Media Plugins häufig gar nicht klar, in welchem Umfang und in welche Länder tatsächlich personenbezogene Daten (wozu unter anderem auch die IP-Adresse gehört) weitergeleitet werden. Hinzu kommt die Erstellung von sogenannten Verarbeitungsverzeichnissen, die jeder führen muss, um intern, also nicht etwa öffentlich einsehbar, gegenüber den Datenschutzbehörden nachweisen zu können, welche Maßnahmen konkret eingehalten werden, um die Anforderungen des Datenschutzes zu erfüllen. Des weiteren müssen mit dritten Dienstleistern Verträge über die Auftragsverarbeitung geschlossen werden. Auch hier tun sich viele Unternehmen aufgrund der Komplexität der Vertragswerke schwer. Schließlich müssen auch Mitarbeiter, unabhängig davon, ob angestellt oder freiberuflich tätig, zur Einhaltung von Datenschutzmaßnahmen verpflichtet werden sowie technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) im Unternehmen etabliert werden.

3 von 4 Unternehmen können die Frist 25.05.2018 nicht einhalten

Jetzt wird bekannt, dass laut einer Studie des Bundesverband Informationswirtschaft,Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) unter 500 befragten Unternehmen drei von vier Unternehmen die Frist zur Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung verfehlen werden. Dies, obwohl die EU-Datenschutzgrundverordnung bereits seit zwei Jahren in Kraft ist. Laut der Studie plädieren vier von zehn befragten Unternehmen (41 Prozent) für eine verlängerte Schonfrist nach dem 25. Mai 2018, bei der mögliche Sanktionen ausgesetzt würden. Die Hälfte (49 Prozent) von ihnen wünscht sich, dass die Aufsichtsbehörden bei Verstößen zunächst nur zu Nachbesserungen auffordern sollten.

Auch wir plädieren für ein derartiges Vorgehen, da offenkundig wird, dass viele Unternehmen die Tragweite der DSGVO unterschätzt haben oder aber auch die medialen Informationen im Vorfeld des Stichtages 25. Mai 2018 nicht ausreichend gewesen sind oder jedenfalls nicht hinreichend beachtet wurden.

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